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Arbeitskittel; aus ndl. Boezeoentje. Hierzu bes. ältere Belege:
Buseruntje (nicht als hbg. gekenn-zeichnet)
Jetzt meinst umgeformt (der 1. Teil an den 2. angeglichen oder an
Buttje, Bost, Busch angelehnt. Bunjerundje Hbg., Buntjeruntje Elb-inseln,
Hbg., Bunsche-runscher plur. Vierlande., Butscherutscher Aller-möhe,
Busch(e)runtje(e), auch n., Blankenese, Finkenwerder.
Am häufigsten (mit Anlehnung des 2. Teils an Rump): Buscherump
Finkenwerder, Altes Land.
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Jetzt meist: bis zur Hüfte reichender Leinen- oder Baumwollkittel,
meist blau-weiß in Altenwerder auch rot gestreift, getragen
von Fischern (besonders in Finkenwerder), Seeleuten, Handwerkern
(z.B. Maurern, Buchdruckern) und Arbeitern (besonders im Hafen),
bei der Arbeit über der übrigen Kleidung. Auch: dickere
Jacke, meist aus blauer oder grauer Wolle, aber auch aus Segeltuch;
eine Art Isländern oder Joppe, besonders für Seeleute
und Arbeiter.
Quelle:
Hamburgisches Wörterbuch, 1962, Karl Wachholz Verlag Neumünster
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